Juhu! Die Bauanträge sind da!

Am Donnerstag den 22.06. sind alle Anträge von Team Massiv bei uns eingetroffen. Das ging ja schnell 🙂 Da wir allerdings am Donnerstag und Freitag kaum Zeit hatten haben wir sie nur schnell durchgesehen und uns gefreut. Am Samstag startete dann der Unterschriften Marathon! Alles wurde von uns durchgesehen und kontrolliert, naja… so gut es ging. Wir haben ja keinen blassen Schimmer von dem ganzen Kram. Jede Zeichnung und fast jedes Blatt musste unterschrieben werden. Zum Glück auch noch in dreifacher Ausführung. Dann ist uns aufgefallen das der Antrag auf Entwässerung auf dem Deckblatt bei TM nicht unterschrieben worden ist. Mist Mist Mist. Allerdings kann ich bei den Massen an Unterschriften, allein bei unserem Antrag, verstehen das da mal etwas übersehen wird. Ob das schlimm ist? Erst mal Fr. G. ne Mail geschickt und gleich heute am Montag um 8 Uhr mit ihr telefoniert. Sie kümmert sich. Wir sind heute dann gleich zum Amt gefahren und haben die Anträge eingereicht. Auf die Frage ob das mit der fehlenden Unterschrift schlimm ist kam nur: Lassen Sie mal hier, ich glaube das ist nicht kriegsentscheidend. Die Zeichnungen sind ja unterschrieben. Ok.. Das klingt ja schonmal gut. Hoffentlich klappt das. Wir sind gleich noch zum Kreis Bezirksamt gefahren und haben dort unsere Anträge in den Briefkasten geworfen. Jetzt heißt es warten… 4 Wochen bis zur Genehmigung der Anträge und der Grundbucheintrag fehlt uns auch noch. Wir hoffen das es schnell geht und wir dann endlich anfangen können zu bauen.Bauantragsunterlagen

Nachtrag 27.06.17 :  Um 10:45 Uhr sind bereits die Seiten mit den fehlenden Unterschriften per Mail gekommen. Wir können sie heute beim Amt nachreichen. Es ging also schnell und unkompliziert 🙂

Werbeanzeigen

Der Notartermin

Letzte Woche am 13.6.17 waren wir beim Notar. Für uns war es eine sehr aufregende Sache. Die LGSH war auch da. Der Notar hat den 10-seitigen Vertrag mal eben in mordsgeschwindigkeit vorgelesen, dann haben wir alle unterschrieben. Es gab noch ein paar sehr schöne aber auch sehr teure Urkunden per Post ein paar Tage später. Nun wird auch die Grunderwerbssteuer fällig. Das ist gar nicht mal so wenig 😉

Wir freuen uns trotzdem wie bolle jetzt mit dem Bau loslegen zu können und ein kleines Stück Land unser eigen zu nennen.

Das Planungsgespräch

Am 15.5.17 war es endlich soweit. Nachdem wir am 4. Advent unseren Vertrag nach reichlich Überlegung unterschrieben hatten war der Tag gekommen. Nach 5 Monaten Wartezeit sollte das Planungsgespräch stattfinden. Fairer Weise muss man sagen der der gute Herr U. uns schon vor Vetragsunterzeichnung auf die lange Wartezeiten hingewiesen hat. Sie haben eben viel zu tun. Wir haben uns darauf eingestellt und haben die Zeit genutzt an unserem Grundriss und an der Ausstattung zu feilen.

Wir waren also gut vorbereitet und hatten alle benötigten Unterlagen dabei. Etwas zu Essen haben wir auch mitgenommen 😉 In Büdelsdorf waren wir bereits 1-2 Monate vorher um uns den Bemusterungsraum anzusehen und schon vorher alles festzulegen. Wir hatten in anderen Blogs gelesen das man dafür nicht soo viel Zeit bekommt wie man gern hätte und wir sind nicht so gut im entscheiden, also wollten uns schon vorher entschieden haben.

Es ging also um 9 Uhr los. Die Frau G. wirkte sehr nett und kompentent und konnte auf Anhieb alle Fragen beantworten. An dem Grundriss musste nur noch wenig geändert werden, die Vorschläge von Fr. G. hierzu haben wir direkt begeistert angenommen. Auch wir konnten alle Fragen beantworten und wussten auch schon wo wir z.B. Regenrinnen oder Dehnungsfugen für den Klinker haben wollten.

Nach dem Gespräch ging es durch die Bemusterung. Wir zeigten einfach auf alles was wir uns bereits ausgesucht hatten. Da wir uns nicht immer einig sind war es sehr gut das wir die Sachen schon vorher ausdiskutieren konnten. Es ging schnell und unkompliziert. Bei den Türdrückern war ich mir nicht sicher, da ich einen mit Aufpreis haben wollte und mir der nicht genau genannt werden konnte. Dieser kam dann allerdings mit dem Mehr-und Minderkostenangebot ein paar Tage später und ich konnte mich dann endlich entscheiden 😉

Um 15 Uhr verließen wir glücklich das Gebäude und waren gespannt auf die Zeichnung von Frau G.. Diese lagen auch bereits 2 Wochen später schon im Briefkasten. Wir haben uns den 1. Entwurf 4 Tage lang angesehen und entschieden das wir ihn bereits ohne Änderung freigeben können.

Hier ein paar Fotos von unser Bemusterung und unserem Grundriss

IMG-20170605-WA0002

 

Die Sache mit dem Klinker

IMG_5230Die schwierigste Entscheidung bisher ist getroffen. Wir wussten das es nicht sooo einfach wird, aber so schwierig haben wir es uns auch nicht vorgestellt. Als wir das erste Mal nach Büdelsdorf gefahren sind um uns einen Eindruck zu verschaffen, wurde uns klar, die Sache mit dem Klinker wird nicht so einfach. Ole wollte rot, ich wollte hellrot und wir beide wollten das es einigermaßen einheitlich und nicht so „wild“ aussieht.

Nun steht man vor diesen Tafeln mit dem Klinker und kann sich eigentlich nicht so richtig vorstellen wie es an einem Haus aussieht. Also haben wir direkt die Klinkerliste mitgenommen und angefangen uns Häuser mit einigermaßen rotem Klinker anzusehen.

Schnell mussten wir festellen das die Fuge ein wesentlicher Bestandteil des Gesamteindrucks ist. Eigentlich waren wir uns einig; es wird ein Standard Klinker und die Standard zementgraue Fuge. Alles andere ist doch Quatsch.

Nach dem 1. Ausflug, der ein paar Stunden gedauert hat, waren wir ein bisschen geknickt, aber hatten ja noch genug Referenzadressen anzufahren. Der eine war zu braun, der nächste zu wild, der andere wiederum zu gelb.

Nach der 5. Klinkertour, die wieder 5  (!) Stunden gedauert hat ist man sich nicht mehr sicher ob man wirklich noch einen Klinker findet. Mit den Kosten für eine hellere Fuge hatten wir uns sehr schnell abgefunden, da gefühlt jeder Klinker mit zementgrauer Fuge für uns nicht in Frage kam. Nun waren wir schon am rechnen wie viel Geld wir für einen teureren Stein bereit sind zu investieren.

Die Antik Steine von Vandersanden sind sehr schön, allerdings muss man gerade bei einer Stadtvilla mit viel Fläche die geklinkert werden muss, tief in die Tasche greifen.

Ich kam nach wie vor nicht von dem Moorbrand lehm-bunt los, allerdings gefiehl er mir noch nicht so richtig. Also fuhren wir nochmal los um diesen Klinker mit sand-gelber Fuge anzusehen.

Im Neubaugebiet angekommen stellten wir das Auto ab. Da ein paar Meter entfernt eine große Stadtvilla stand wollten wir hier nochmal kurz gucken bevor wir zu dem anderen Haus gehen.

Wir stehen also heute (29.3.17) vor der Stadtvilla  und müssen feststellen, der Klinker sieht wunderschön aus! Wie praktisch das noch eine Rest Palette mit Steinen vor dem Haus stand. Drauf steht: Röben Moorbrand lehm-bunt. Die Fuge ist beige-weiß. Na also, so einfach kann es doch sein.Nach so vielen erfolglosen Ausflügen haben wir uns entschieden. Endlich können wir mal etwas abhaken.